Botanischer Garten Mauritius

Tipps für Mauritius

Botanischer Garten Mauritius: Pamplemousses

Schon bei der Landung könnt ihr die satten Farbtöne des Inselstaates Mauritius betrachten. Die Berge sind grün leuchtend, die Strände strahlend weiß und der Ozean türkisblau, aber noch bunter wird es im Botanischen Garten. Hier kann man ein Blütenmeer der Farbpracht erwarten.

 

Die kleine Stadt Pamplemousses liegt ungefähr 30 Minuten von Port Louis entfernt und verfügt auch über die älteste Kirche von Mauritius. Das Gotteshaus Saint Francois d’Assise wurde im Jahr 1756 erbaut und verfügt zwar nur über eine sehr schlichte Fassade, aber über ein  sehr eindrucksvolles Gebälk im Längsschiff.

 

Absolut sehenswert ist zudem der Friedhof, auf dem sehr viele alte Gräber, wie zum Beispiel das von Abbé Buonavita, dem Geistlichen von Napoleon, zu finden sind. 

Die Geschichte - Botanischer Garten Mauritius

Die Geschichte vom Botanischer Garten Mauritius in Pamplemousses ist knapp 300 Jahre alt. 1736 beschloss der Gouverneur Mahé de Labourdonnais aus Frankreich, einen schönen Garten in der Ortschaft Pamplemousses zu errichten. Geplant war aber eigentlich ein Gemüsegarten gewesen. Ein schlauer Geschäftsmann hatte jedoch Anderes in Sinn, weil er schnell das wahre Potential erkannte. Deshalb baute er Gewürze an. Der Park ist zudem unter dem Namen „Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanic Garden“. So hieß nämlich der erste Premierminister von Mauritius.

 

Im Jahr 1774 wurde das Gelände von der Ostindien-Kompanie übernommen, die dort Seidenraupen züchten wollte, womit sie aber wenig Erfolg hatte. Schließlich übernahm Pierre Poivre, der als der eigentliche Gründer des Gartens gilt, das Gelände und begann mit der Sammlung tropischer Pflanzen. So brachte er zum Beispiel von seinen Reisen nach China oder Indien Gewürz- und Zierpflanzen bzw. Bäume mit und konnte diese erfolgreich kultivieren. Poivre verfolgte zudem das Ziel, Mauritius zu einer Gewürzinsel zu machen. Im Jahr 1775 blühte auf der Insel zum ersten Mal eine Gewürznelke, was ein sensationelles Ereignis war.

Gute Ernte lieferten aber auch die Muskatnussbäume sowie die Pfeffersträucher. In Europa waren solche Gewürze zu dieser Zeit nur sehr schwer erhältlich, sodass man damit große Gewinne erzielte.

Flora und Fauna im Botanischer Garten Mauritius

Leberwurstbäume und meterbreite Wasserlilien sind charakteristisch für diesen besonderen Garten. Am Nordeingang sind schon die ersten Riesenschildkröten zu sehen. Der Park ist zwar nicht immer bunt, denn wann die Blumen ihre ganze Schönheit entfalten, ist von der Jahreszeit abhängig. Vor allem in den Frühlingsmonaten wird es bunt. Dieser Ort ist aber auch außerhalb des Frühlings schön aufgrund der Vielfalt. Es gibt immer etwas zu sehen. Manche Seerosen sind manchmal so groß, dass es sich auf ihr ein Kind gemütlich machen könnte. Die Highlights sind dort die Talipot Palme, die Seerosen, Hirsche und Riesenschildkröten.

Insgesamt gibt es dort bis zu 80 unterschiedliche Palmenarten, zu denen auch die Talipot Palme gehört. Sie wird 30 bis 80 Jahre lang, kann nur einmal im Leben erblühen und stirbt dann leider. Diese Blütezeit ist allerdings absolut irre, denn dann können bis zu 200.000 weiße Blüten und tausende von Früchten bewundert werden.

Tipp: Die Pflanzen sind nicht besonders gut gekennzeichnet, daher empfiehlt es sich, an einer geführten Tour teilzunehmen. Die Führer, die auch über eine Lizenz verfügen, warten am Eingang, die Preise für die Führung sind festgesetzt und liegen bei etwa 50 Rupien für eine einstündige Tour. 

Beliebte Fotomotive

Natürlich eignet sich der Botanischer Garten Mauritius auch sehr gut, um Fotos zu machen. Die beliebten Motive werden Sie daran erkennen, dass dort Gruppen von Reisenden posieren, um um die Wette zu knipsen. Sehr gefragt ist beispielsweise der Lotosteich mit seinen riesigen rosafarbenen und weißen Blüten sowie die Wasserlilien, die über enorme kreisrunde Blätter verfügen, die an ihren Rändern aufgebogen sind.

Tipp: Kaffeepause mit Sachertorte. Nach einem Besuch im Botanischen Garten sollten Sie sich noch etwas Zeit für einen kleinen Braunen und ein Stück Sachertorte im Cafè Wiener Walzer nehmen, das sich ganz in der Nähe des Eingangs befindet.
Botanischer Garten Mauritius - Pamplemousses
Botanischer Garten Mauritius - Pamplemousses (Quelle: pixabay.com)

Eindrucksvolle Kolonialvilla

Am Gelände des Gartens finden Sie zudem eine weiße Kolonialvilla mit einer doppelstöckigen Veranda, in der der Parkdirektor seinen Sitz hat. Kommt ein hoher Staatsgast zu Besuch, so wird hier alles auf Hochglanz gebracht. So besuchte beispielsweise im Jahr 1956 die englische Prinzessin Margaret den Botanischen Garten und pflanzte dort einen Guavenbaum. Zudem war auch Indira Gandhi hier zu Gast, die im Garten einen Bois d’Olive setzte. Außerdem widmete man Indira Gandhi auch einen Weg, auf dem man zur alten Zuckermühle gelangt.

Der Park der Riesen Seerosenblätter

Für den Besuch sollten etwa zwei Stunden eingeplant werden. Am besten sollte man für die Erkundungstour Geld für einen Guide mitnehmen. Die Öffnungszeiten sind von 08:30 bis 17:30 Uhr. Der EIntritt kostet in der Regel 200 Rupien. Die Fläche, die betreten werden kann, beträgt etwa 25 Hektar. Im Park lernt man viele tolle Hintergründe und Fakten – vor allem über die Pflanzenwelt und Seerosenblätter. Zugänglich ist der berühmte Park übrigens jeden Tag – sogar an Nationalfeiertagen. Der Park ist hervorragend navigiert und liegt ungefähr acht Kilometer von der Hauptstadt Port Louis entfernt.

Die Umgebung erkunden

Ganz in der Nähe des Botanischen Gartens liegt die einstige Zuckerraffinerie Beau Plan, wo die Besucher im interaktiven Museum sehr viel Wissenswertes über die Zuckerverarbeitung auf Mauritius erfahren. Zudem können Sie in der Ortschaft Mapou das Chateau de Labourdonnais besuchen, das sich mitten in einem Park befindet. Geht man durch die Zimmer des Chateaus, so glaubt man, sich im 19. Jahrhundert zu befinden. Nach dem Besuch der Villa lohnt es sich, durch den Garten zu spazieren, in dem sehr eindrucksvolle Bäume, wie zum Beispiel Muskatnuss- oder Mangobäume wachsen. Darüber hinaus finden Sie am Gelände auch eine Rumdestillerie sowie eine Bar, in der man vom Zuckerrohrschnaps probieren kann.

Wenn Sie mehr über den Botanischer Garten Mauritius (Pamplemousses) erfahren möchten, so schauen Sie gern hier nach.

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